August Peschons Laufbahn bei den Pfadfindern begann 1922, als er 15 war.

Weil er während seiner Handwerkerlehre auch Geld verdiente, war er finanziell etwas unabhängiger und konnte es sich erlauben Geld für Material und Uniform auszugeben. Bei 8 Kindern hätte die Familie ihrem Sohn solche Extravaganzen nie finanzieren können.

August Freund, Constant Saur nahm ihn mit zu den Hollericher Pfadfindern, die damals noch nicht HOGA hießen. Diesen Namen gaben sie sich in der Tat erst ein paar Jahre später, im Jahr 1928.

August Peschons erstes Pfadfinderlager fand in Bourscheid statt. Herr Peschon erinnert sich: „Weil der Weg vom Bahnhof Michelau hinauf nach Bourscheid zu steil ist, hatte man den Scouts empfohlen, mit dem Zug weiter nach Goebelsmühle zu fahren. Der Höhenunterschied musste wohl überwunden werden. Der Weg zieht aber mehrere Schleifen und wird zwar länger aber auch weniger steil. Die Anfahrt mit dem Handwägelchen auf dem man das schwere amerikanische Zelt transportierte, wurde dadurch etwas leichter. Kampiert haben die Scouten damals neben der Burgruine.

Scoutsversammlungen waren, damals schon, einmal die Woche. Man traf sich aber fast täglich, um Pläne zu schmieden. Manch eine lange Freundschaft wurde so vertieft.

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